Swans Cup

Swans Cup 2026

Mit dem Swans Cup am 11. und 12. Juli in Bergheim stand für unsere Schwimmerinnen und Schwimmer der letzte Wettkampf einer langen und erfolgreichen Saison auf dem Programm. Noch einmal zeigte das gesamte Team eindrucksvoll, was in den vergangenen Monaten erarbeitet wurde. Zahlreiche persönliche Bestzeiten, viele Finalteilnahmen und eine große Medaillenausbeute sorgten für einen gelungenen Saisonabschluss. Bei der Vielzahl an starken Leistungen können nicht alle Ergebnisse und persönlichen Erfolge im Detail erwähnt werden – umso mehr freuen wir uns über den geschlossenen Mannschaftserfolg.

Besonders erfolgreich präsentierten sich erneut die Geschwister Sarah Holz (2017) und Charlotte Holz (2014). Sarah gewann vier Silbermedaillen über die Freistil- und Rückenstrecken sowie Bronze über 50 m Brust. Charlotte stellte einmal mehr ihre Vielseitigkeit unter Beweis und dominierte sowohl die Brust- als auch die Schmetterlingsstrecken mit jeweils drei Goldmedaillen. Hinzu kamen zwei Bronzemedaillen über 200 m Lagen und 200 m Freistil.

Auch die Schwestern Greta Horn (2017) und Anna Horn (2015) konnten überzeugen. Greta durfte sich über Bronze über 50 m Rücken und 50 m Freistil freuen. Anna qualifizierte sich über 100 m Freistil für das C-Finale und konnte sich dort noch einmal steigern. Außerdem gewann sie Bronze über 200 m Brust.

Die Familie Maringer blickt ebenfalls auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Mathilda Maringer (2014)kämpfte sich trotz einer krankheitsbedingt angeschlagenen Verfassung zu mehreren neuen persönlichen Bestzeiten. Ihre Schwester Paulina Maringer (2010) schwamm Bestzeiten über 100 m Freistil und 200 m Lagen. Besonders erfreulich war ihr erster Start auf einer Bruststrecke seit ihrer Knie-Operation, der direkt mit einer persönlichen Bestzeit und Bronze über 50 m Brust belohnt wurde.

Auch die Geschwister Joel Szegfü (2017) und Zoe Soraya Szegfü (2013) überzeugten. Joel erschwamm Silber über 50 m Rücken und 100 m Freistil. Zoe war auf den Bruststrecken erneut kaum zu schlagen und gewann alle drei Bruststrecken. Erstmals ging sie zudem über Rücken an den Start und sicherte sich dort direkt zwei Silbermedaillen. Auch auf den Freistilstrecken zeigte sie starke Leistungen und bewies eindrucksvoll ihre Vielseitigkeit.

Die Geschwister Joshua Fendrich (2011) und Leander Fendrich (2008) präsentierten sich ebenfalls in guter Form. Joshua stellte insbesondere auf den Sprintstrecken seine Qualitäten unter Beweis, schwamm auf allen 50-Meter-Strecken persönliche Bestzeiten und gewann Bronze über 50 m Rücken. Leander absolvierte viele Wettkampfmeter, verbesserte sich mehrfach und wurde mit Bronze über 200 m Lagen und 200 m Schmetterling belohnt.

Auch Hannah Nicolay (2010) und Katharina Nicolay (2007) konnten überzeugen. Hannah gewann Gold über 200 m Brust in persönlicher Bestzeit und verbesserte sich auch bei ihren weiteren Starts deutlich. Katharina war nur am Sonntag im Einsatz, bestätigte ihre starken Leistungen und gewann Bronze über 200 m Freistil sowie 100 m Schmetterling. Außerdem trug sie maßgeblich zum Erfolg der Staffel bei.

Nele Hindsches (2014) überzeugte insbesondere auf den Bruststrecken mit drei Silbermedaillen. Besonders erfreulich waren ihre deutlichen Fortschritte in der Schmetterlingstechnik, die mit Silber über 50 m Schmetterling belohnt wurden. Auch über 100 m Freistil und 200 m Lagen zeigte sie sich deutlich verbessert und stellte neue persönliche Bestzeiten auf.

Viele weitere Schwimmerinnen und Schwimmer konnten sich ebenfalls über starke Leistungen freuen. Emma Colditz (2015), Henri Morawe (2016), Bruno Gloeckner (2017), Anna-Sophie Walther (2013), Wassiliki Molls (2017) und Maxina Kopp (2017) sammelten zahlreiche neue persönliche Bestzeiten und zeigten ihre positive Entwicklung. 

Für Emma Roth (2008) war es der erste Kurzbahnwettkampf überhaupt, den sie mit starken Leistungen insbesondere über 100 m Freistil, 100 m Schmetterling und 200 m Rücken absolvierte.

Vanessa Kruse (2008) knüpfte nahtlos an ihre erfolgreiche Saison an. Sie schwamm auf mehreren Strecken wieder nah an ihre persönlichen Bestzeiten heran und konnte über 50 m Rücken sogar eine neue Bestzeit aufstellen.

Auch Stefanie Sievernich (2002) zeigte einmal mehr ihre Klasse. Sie qualifizierte sich über 100 m Freistil für das A-Finale, gewann Gold über 200 m Brust und sicherte sich Bronze über 50 m und 100 m Brust.

Aman überzeugte insbesondere auf den Bruststrecken mit zwei Goldmedaillen sowie weiteren Podestplätzen über Freistil und Rücken. Diana Busch (2015) belohnte sich nach intensiven Trainingswochen mit zahlreichen Bestzeiten sowie Medaillen über Rücken und Schmetterling. Enie Elisa Scholz (2011) zeigte trotz seltener Wettkampfteilnahmen ihre Trainingsfortschritte eindrucksvoll und gewann Gold über 200 m Brust. Auch Paul Barényi (2009) durfte sich neben mehreren Bestzeiten über zwei Bronzemedaillen auf den Bruststrecken freuen.

Das Highlight des Wettkampfes waren definitiv die Staffeln:  Joel Szegfü, Henri Morawe, Aman und Bruno Gloeckner sicherten sich am Samstagabend mit einem starken Rennen über die 4 × 50 m Freistil die Silbermedaille bei den Jungen.

Den Abschluss des Wettkampfwochenendes bildete die 4 × 100 m Freistilstaffel der Frauen. Gleich drei Mannschaften gingen für unseren Verein an den Start. Krankheitsbedingte Ausfälle machten kurzfristige Änderungen in den Aufstellungen notwendig.

Für die dritte Mannschaft sprang Diana Busch kurzfristig ein, nachdem sie unmittelbar vor der Staffel noch die 200 m Rücken und 100 m Schmetterling absolviert hatte. Gemeinsam mit Enie Elisa Scholz, Nele Hindsches und Charlotte Holz schwamm sie dennoch eine starke Staffel.

Die zweite Mannschaft mit Emma Roth, Lisa-Marie Pitzsch – die eigentlich als Trainerin mitgereist war –, Zoe Soraya Szegfü und Hannah Nicolay belegte einen hervorragenden sechsten Platz.

Die erste Mannschaft mit Paulina Maringer, Katharina Nicolay, Vanessa Kruse und Stefanie Sievernich hatte sich vorgenommen, den dritten Platz aus den Vorjahren zu verteidigen. Trotz schwerer Arme und Beine kämpften sich die vier Bahn für Bahn an die zweitplatzierte Staffel heran. Auf den letzten Metern gelang Stefanie Sievernich ein spektakulärer Schlusssprint, mit dem sie noch vorbeizog und die Silbermedaille sicherte. Gleichzeitig verbesserten die vier Schwimmerinnen den Vereinsrekord über die 4 × 100 m Freistilstaffel deutlich.

Der Swans Cup war damit der perfekte Abschluss einer ebenso erfolgreichen wie ereignisreichen Saison. Neben den zahlreichen Medaillen und persönlichen Bestzeiten war vor allem der großartige Teamgeist besonders schön zu erleben. Am Beckenrand und außerhalb des Schwimmbades wurde gemeinsam mitgefiebert, angefeuert, unterstützt und gelacht – genau dieser Zusammenhalt zeichnet unser Team aus.

Vielleicht sorgte der Besuch des AnnenMayKantereit-Konzerts am Samstagabend bei einigen Schwimmerinnen und Schwimmern für die Extraportion Motivation. In Erinnerung bleiben wird das Wochenende sowie die Saison jedenfalls nicht nur wegen der sportlichen Erfolge, sondern auch aufgrund der vielen gemeinsamen Erlebnisse.

Nun verabschieden wir uns in die wohlverdiente Sommerpause und wünschen allen Schwimmerinnen und Schwimmern sowie ihren Familien erholsame Ferien. Wir freuen uns schon jetzt auf die kommende Saison!

Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem unseren Kampfrichterinnen und Kampfrichtern Daniel Overhage, Candy Colditz, Ralf Kruse, Karsten Horn, Sabine Maringer, Andrea Holz, Anika Hindsches und Paul Busch, die durch ihren Einsatz einen reibungslosen Wettkampf überhaupt erst ermöglicht haben.

 

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